Die erste Budgetplanung
Die wichtigsten Kosten im Überblick
Sara Schlimm


Die wichtigsten Kosten im Überblick
Im besten Fall habt ihr eine Gesamtsumme, die ihr gemeinsam bereit seid für diesen Tag auszugeben. Diese Summe solltet ihr bei allen Ausgaben immer im Hinterkopf behalten und eure Kosten tracken.
Für eine Budgetplanung gibt es diverse kostenlose Vorlagen, ich habe mich aber für eine leere Tabelle in Google Sheets entschieden. Jede Hochzeit ist individuell, daher wird auch keine Vorlage für euch zu 100% passen. Deshalb möchte ich euch erstmal einen groben Überblick über mögliche Kosten geben - ggf. werden nicht alle auf euch zukommen oder ihr habt noch weitere Ausgaben, für die eine weitere Kategorie sinnvoll wäre.
Anmeldung Eheschließung Standesamt
Location, ggf. Ausstattung (Stühle, Tische, etc.)
Catering (Essen & Getränke)
Personal
Trauredner für freie Trauung
Brautkleid, Anzug & Accessoires
Stylist (Haare & Make-up)
Eheringe
Foto- & Videograf
DJ & (Live-)Musik
Blumen & Brautstrauß
Dekoration
Papeterie (Einladungen, Dankeskarten, Menükarten, etc.)
Hochzeitstorte
Unterhaltung (z. B. Fotobox)
Tanzkurs
Transport / Shuttle
Übernachtungen
Flitterwochen
Kosten bei Namensänderung
Sonstiges
Puffer
Ich habe alle Kategorien, die für mich relevant erschienen, in eine Zeile geschrieben und dahinter jeweils eine Prozentzahl für diese Kategorie. Die größten Posten sind in der Regel die Location und das Catering inkl. Personal - hierfür könnt ihr als groben Richtwert ungefähr 50% eures Gesamtbudgets einplanen. Wenn ihr hierfür erste Angebote vorliegen habt, fällt es leichter, das restliche Budget zu verplanen. Für den Punkt „Puffer“ empfehle ich euch mindestens mit 10% eures Gesamtbudgets einzuplanen, da immer unvorhergesehene Kosten auftauchen werden.
Mithilfe einer Formel könnt ihr nun schnell berechnen, welchen Betrag ihr abhängig von eurem Gesamtbudget maximal für jede Position ausgeben solltet. Je mehr Angebote ihr bekommt, desto realistischer wird eure Budgetplanung. Es ist ganz normal, dass ihr für einzelne Positionen mal mehr oder weniger Budget angesetzt habt. Lasst euch davon nicht verunsichern - wichtig ist nur zu beachten: Wenn eine Position mehr Budget frisst als ursprünglich angenommen, muss das Budget für eine andere Position gekürzt werden, damit ihr euer Gesamtbudget nicht übersteigt.
Daher ist es wichtig, von Anfang an transparent mit eurem Partner / eurer Partnerin zu sprechen, um ein Gesamtbudget und gemeinsame Prioritäten festzulegen. Ja, euer Budget wird darüber entscheiden, welche Location ihr euch leisten könnt, aber dies wird nicht euren großen Tag definieren. Die Momente, die mit euren Liebsten entstehen, die Reden, die gehalten werden, die Stimmung, die den Tag über zu spüren sein wird, … solche Herzensmomente können mit keinem Geld der Welt gekauft werden.
Es zählt somit nicht immer nur die Zahl vor dem €-Zeichen, sondern euer Gefühl. Wenn ihr erfahren wollt, welche Faktoren für die Wahl der Location noch entscheidend sind, lest gerne meinen nächsten Blog.
Mit Liebe, Sara
Die erste Budgetplanung
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Von Sara
